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BBQ-Rubs: Mit Pfiff zur würzigen Fleischkruste

BBQ-Rubs: Mit Pfiff zur würzigen Fleischkruste

Jeder Grillmeister sollte das Geheimnis der perfekten Fleischwürze kennen. Darum gehören Rubs bei echten Kennern zum festen Gewürz-Repertoire einfach dazu. Wir verraten Ihnen, wie Sie mit der passenden Mischung das Beste aus Ihrem Fleisch herausholen.

Was sind Barbecue-Rubs?

Barbecue-Rubs sind fertige Gewürzmischungen auf Basis mehrerer Zutaten, mit der man sowohl diverse Fleischsorten als auch Gemüse verfeinern kann. Wer eine golden-knusprige Kruste auf seinem Lieblingsfleisch mag, kommt beim Einsatz von BBQ-Rubs voll auf seine Kosten. Weil BBQ-Rubs keine Flüssigkeiten enthalten, werden Sie auch Trockenmarinade genannt.

Rub, Grillmarinade und Sauce: Wo liegt der Unterschied?

Es gibt drei unterschiedliche Varianten, mit denen Sie Ihr Grillfleisch den perfekten
Feinschliff geben können: entweder mit einer Marinade, Grillsauce oder mit verschiedenen BBQ-Rubs.

Der Unterschied liegt vor allem in der Konsistenz: Marinaden und Grillsaucen basieren auf Flüssigkeiten (Öl, Joghurt, Wasser oder Ketchup), BBQ-Rubs bestehen aus trockenen Gewürzmischungen.

Diese BBQ-Gewürze machen Rubs so besonders:

Sie können ein BBQ-Rub nach Rezept oder aber auch einfach nach Lust und Laune selbst herstellen. Grundlage dafür bilden immer Salz und Pfeffer, die beinahe in jeder Gewürzmischung zu finden sind. Die weitere geschmackliche Gestaltung bleibt vollkommen Ihrer Fantasie überlassen und kann sehr vielseitig variieren.

Beliebte Zutaten sind Knoblauch- oder Zwiebelpulver, Chili und Zitronenpfeffer. Um einen vollendeten Geschmack zu erreichen, können Sie beispielsweise auch Senfpulver, Kreuzkümmel, Thymian, Piment, Zimt und Muskatnuss sowie Ingwer verwenden.

Zucker & Salz – Ja oder Nein?

In den meisten BBQ-Rubs sind – abgesehen von allen anderen Zutaten – Salz und auch Zucker enthalten. Genau über diese beiden streiten sich jedoch die Grillmeister. Viele sind der Meinung, das Salz entziehe dem Fleisch die Flüssigkeit und eigentlich alle sagen, dass Zucker auf der Fleischoberfläche meist sehr dunkel wird oder gar verbrennt. Um das zu vermeiden, können SIe die Gewürzmischung auch erst im letzten Drittel des Garvorgangs auftragen

Zucker und Salz sind starke Geschmacksgeber, deshalb sollten Sie bei einer diese Zutaten bei selbst gemachten Rubs nur in Maßen einsetzen, damit sie die gesamte Geschmacksnote nicht dominieren. Trotzdem gehören sie immer noch zu den Hauptzutaten eines guten BBQ-Rubs.

Diese 4 Hauptkomponenten sind für ein BBQ-Rub unerlässlich:

Das Geheimnis einer perfekten BBQ-Gewürz ist das richtige Mischverhältnis. Im folgenden die vier wichtigen Hauptkomponenten. In Klammern stehen die entsprechenden Mengen (z. B. in Esslöffeleinheiten), die Sie verwenden sollten.

  1. Die Basis (1 Einheit) : Den Rub muss eine neutrale Basis zu Grunde liegen. Besonders zu empfehlen ist hier Paprika.
  2. Das Salz (3 Einheiten): Die richtige Menge an Salz, ob pur oder gewürzt, bringt Geschmack in den Rub, jedoch müssen Sie bei der Dosierung achtgeben.  
  3. Die Süße (8 Einheiten): Grundsätzlich kann jede Art von Zucker verwendet werden. Brauner Zucker ist dabei ein besonderer Hingucker, da er meist mehr Geschmack hat und auch eine optisch schönere Kruste bildet.
  4. Das gewisse Extra (Je nach Geschmack): Setzen Sie Akzente durch Ihr Lieblingsgewürz. Hier bieten sich beispielsweise Chili oder Curry an.

Eine einfache Faustregel: Verwenden Sie feinere Gewürze für kleine Fleischstücke, gröber gemahlene Gewürze machen sich bei dickeren Brocken gut.

Bei der Anwendung achten Sie für einen perfekten Geschmack darauf, feinere Gewürze für kleine Fleischstücke zu verwenden. Bei dickeren Grilladen greifen Sie ruhig zu gröber gemahlenen Gewürzmischungen.

BBQ-Rubs – warum eigentlich?

Sie Ihr Rind- oder Schweinefleisch vor dem Grillen schön mit den BBQ-Rub massieren, bildet sich außen eine schöne Kruste und innen bleibt die Feuchtigkeit im Fleisch erhalten – die perfekte Voraussetzungen für ein tolles Geschmackserlebnis.

Welche Gewürzmischung eignet sich für welches Fleisch?

Mit Barbecue-Rubs kann man wunderbar experimentieren: Manchmal hat man richtig Lust auf feurig-scharfe Steak bei einem leckeren Bier mit den Kumpels, ein anderes Mal verwöhnt man den oder die Liebste mit pikant-süß gewürztem Geflügelfleisch.

Tipp: Sie können das gewürzte Fleisch nach dem Grillen je nach Geschmack noch mit der passenden BBQ-Sauce verfeinern.

BBQ-Rub richtig einsetzen – 3 Tipps:

Ein echtes Plus für BBQ-Rubs: Sie lassen sich schnell und einfach anwenden. Bei fertigen Gewürzmischungen entfällt das Anmischen, sodass es gleich losgehen kann. Damit dabei wirklich nichts schiefgeht, ein paar Tipps, wie Sie Ihre Trockenmarinade richtig anwenden können:

Tipp #1: Trockenmarinade ruhig dick auftragen

Bevor Sie mit dem ausgewählten BBQ-Rub anfangen, tragen Sie etwas Pflanzenöl auf. So bleibt die Gewürzmischung auch wirklich am Fleisch haften und es geht weniger verloren.

Wie der Name schon vermuten lässt – Rub kommt aus dem Englischen von “to rub”, zu Deutsch “reiben” – wird die Gewürzmischung vor dem Grillen ins Fleisch einmassiert.

Tipp #2: Barbecue Rub zart einmassieren

Dabei ist es wichtig, nicht zu viel Kraft aufzuwenden. Reiben Sie zu stark, bleibt der Großteil nur an den Händen. Sie können auch Einweghandschuhe benutzen, da so weniger kleben bleibt.

Verwenden Sie ruhig etwas mehr von der Gewürzmischung, damit sich der Geschmack ordentlich auf dem Fleisch entfalten kann und Lassen Sie die Trockenmarinade möglichst mindestens 12 Stunden einwirken, bevor sie diese auf den Rost legen.

Tipp #3: Lange einwirken lassen

Wie auch bei einer mit Flüssigkeit angereicherten Marinade, braucht es eine gewisse Zeit, in der der Rub ins Fleisch einziehen kann. Dazu verpacken Sie das Grillgut am besten luftdicht in eine Plastikdose oder wickeln es in Frischhaltefolie ein. Die optimale Einziehzeit im Kühlschrank beträgt mindestens 12 Stunden.

Die in Vakuumverpackung braucht dabei nicht so viel Zeit, wie die in der Frischhaltefolie, da der Unterdruck bewirkt, dass die Gewürze schneller einziehen. Fleisch in Folie kann auch gut nachts im Kühlschrank bleiben. Im Gegensatz dazu sollten Sie bei Fisch, Shrimps und Vergleichbarem nicht über eine Stunde verstreichen lassen.

Fazit zum Auftragen von BBQ-Rubs

Die Trockenmarinade ist eine tolle Alternative zur klassischen Grillmarinade.
Durch Sie entsteht beim Grillen eine leckere Kruste, die nicht nur gut schmeckt, sondern auch das Fleisch von innen schön saftig hält.

Mit der richtigen Balance aus verschiedenen Zutaten geben Sie Ihrem Lieblingsfleisch genau die richtige Würze. Je größer das Fleisch, desto gröber kann auch die Konsistenz der gemahlenen Gewürze sein.

Lassen Sie die Gewürzmischung schön lange einwirken, gerne auch mal 12 Stunden oder länger. Die Einwirkzeit lässt verringern, wenn Sie Vakuumbeutel verwenden.

Sind Sie auf der Suche nach dem perfekten Rub für Ihre nächste BBQ-Party? Dann schauen Sie sich mal das Gewürzsortiment in unserer Online-Fleischtheke an!

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