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Entrecôte grillen leichtgemacht: Tipps für Feinschmecker

Entrecôte grillen leichtgemacht: Tipps für Feinschmecker

Das Entrecôte zählt ohne Zweifel zu den feinsten Cuts, die das Rind uns bietet. Zweifelsohne eine Delikatesse für Pfanne oder Ofen – aber ein absoluter Hochgenuss frisch vom Grill! Und das nicht nur zur Grillsaison. Schließlich ist Grillen keine Frage des Wetters, sondern eine des Wollens. Wie Sie Ihr Fleisch richtig vorbereiten, was Sie beim Grillvorgang beachten sollten und wie Sie Ihr Entrecôte zu einem unvergleichlichen Erlebnis machen, erfahren Sie hier.

Was ist ein Entrecôte?

Das Entrecôte stammt in der Regel vom Rind und wird aus dem Bereich zwischen den Rippen geschnitten. Damit ist es mit dem Rib-Eye-Steak vergleichbar, wobei der Fachmann geringe Unterschiede in der Schnittweise erkennt: das Rib-Eye umfasst noch Teile der Hochrippe, während das Entrecôte darauf verzichtet. Das Fleisch ist überaus geschmacksintensiv und besteht aus mehreren Muskelsträngen, die ein Fettauge umschließen. Durch die intensive Marmorierung und den Fettgehalt bleibt das Entrecôte bei richtiger Zubereitung herrlich saftig und zergeht auf der Zunge.

Welche Sorten Entrecôte gibt es?

Grundsätzlich kann ein Entrecôte aus jedem Rind gewonnen werden. Besonders edel sind natürlich Rassen wie Wagyu oder Black Angus. Als Schlachttiere können Färsen, Kälber, Kühe, Ochsen, Jungbullen oder Bullen verwendet werden. Höchste Ansprüche erfüllt dabei das Färsenfleisch, also das Fleisch von weiblichen Kühen, die noch nicht gekalbt haben.

Es gibt auch unterschiedliche Methoden, das Fleisch reifen zu lassen. Bei der derzeit immer beliebteren Dry-Aged-Reifung handelt es sich eigentlich um nichts anderes als das klassische „Abhängen“, das in Deutschland schon immer praktiziert wurde, nun aber eine Renaissance erfährt. Für ein Entrecôte die perfekte Methode, da das Fleisch mürbe und durch den Wasserverlust geschmacksintensiver wird. Üblicher war zuletzt die Wet-Aged-Reifung, die im Vakuum unter Ausschluss von Sauerstoff geschieht. Da hier kein Fleischsaft austreten oder verdunsten kann, ist diese Methode eher für mageres Fleisch wie die Rinderhüfte oder das Hüftsteak geeignet. Eine relativ neue Art der Fleischreifung zeigt sich beim Aqua-Aged-Beef. Hier wird das Fleisch über einen Zeitraum von vier Wochen in Mineralwasser eingelegt, um saftig zu bleiben.

Wie bereite ich mein Entrecôte richtig vor?

Ein Entrecôte kann sowohl am Stück als auch in Steaks gegrillt werden. Das Entrecôte am Stück hat den Vorteil, dass es leichter ist, den perfekten Garpunkt einzuhalten, da die Temperatur im Fleischinneren nur langsam steigt. Dafür dauert es recht lange, bis er erreicht ist. Schneidet man sich Steaks, können diese bereits vor dem Grillen portioniert werden. Bereiten Sie am besten Portionen für echte Kerle vor, rund vier Zentimeter Scheibendicke sollten es mindestens sein. Nicht nur, weil man von gutem Fleisch nie genug bekommen kann, sondern auch, weil das Fleisch sonst zu schnell durchgart.

Für Marinaden ist dieses wundervolle Fleisch viel zu schade, da sie den herrlichen Eigengeschmack des Fleisches überdecken. Salz und Pfeffer sind völlig ausreichend. Dabei sollten die Gewürze erst nach dem Grillen verwendet werden, da das Salz das Fleisch austrocknet und der Pfeffer verbrennen kann. Bitte achten Sie auch darauf, das Fleisch bereits eine Stunde vor dem Grillen aus dem Kühlschrank zu nehmen, um den Temperaturschock möglichst gering zu halten.

Welchen Grill sollte ich verwenden?

Die Wahl des richtigen Grills wird immer mehr zur Glaubensfrage. Kohlegrills sind die Klassiker. Damit es aber schneller geht, entscheiden sich immer mehr Menschen für Gas- oder Elektrogrills. Ganz gleich, für welche Lösung Sie sich aber auch entscheiden: Der Grill sollte über verschiedene Temperaturzonen verfügen und damit auch das indirekte Grillen möglich machen. Beim Kohlegrill wird dies durch Ablageflächen in verschiedener Distanz zum Kohlebecken und einen Deckel erreicht, Gas- und Elektrogrills lassen sich über die Regler bedienen.

Wie sollte ein Entrecôte gegrillt werden?

Unabhängig davon, ob Sie sich für das Grillen am Stück oder in Steaks entscheiden: Der Grill sollte auf eine Temperatur von mindestens 250 °C eingestellt werden. Jetzt kann das Fleisch auf den Rost gelegt werden. Nach etwa 2-3 Minuten verfügt das Entrecôte über angenehme Röstaromen und kann gewendet werden. Wer ein Rautenmuster in seinem Fleisch wünscht – das Auge isst bekanntlich mit – kann das Fleisch jeweils nach der Hälfte der Zeit pro Seite um 45° drehen.

Anschließend wird das Fleisch in eine kühlere Zone des Grills gelegt. Dort bleibt es, bis die richtige Kerntemperatur erreicht ist. Falls vorhanden, sollte der Grilldeckel geschlossen werden. Dieser Vorgang wird auch indirektes Grillen genannt.

Besonders einfach wird die Bestimmung des richtigen Garpunkts durch ein Grillthermometer. Dieses wird an der dicksten Stelle des Fleisches eingeführt und zeigt die jeweilige Temperatur präzise an. Hier gilt

  • Rare oder blutig: Kerntemperatur von 48 – 52 °C
  • Rosa: Kerntemperatur von 52 – 55 °C
  • Medium: Kerntemperatur von 55 – 59 °C
  • Well-done: Kerntemperatur von über 60 °C

Sollten Sie kein Grillthermometer zur Verfügung haben, können Sie auch die Fingerdruckprobe nutzen. Mehr zu dieser Methode erfahren Sie in unserem Beitrag zur Kerntemperatur.

Ein Fazit zum Grillen von Entrecôte

Entrecôte, das hochwertige Zwischenrippenfleisch, eignet sich hervorragend zum Grillen. Durch das Fettauge und die feine Maserung bleibt das Fleisch besonders saftig und schmackhaft. Bei der Auswahl des Entrecôtes sollte jedoch auf die Qualität geachtet werden. Färsen- und Kälberfleisch sind besonders beliebt, da sie besonders zart sind. Auch die Wahl der richtigen Rindersorte spielt eine große Rolle. Nach dem Angrillen bei großer Hitze muss das Fleisch nur noch gar ziehen, bis der richtige Garpunkt erreicht ist – und Sie ein Stück Fleisch auf dem Teller genießen können, das Ihnen ein Grinsen ins Gesicht treibt.

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