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Räucherbrett – Grillen wie die Kanadier

Räucherbrett – Grillen wie die Kanadier

Simple Technik – einzigartiger Geschmack. Jeder Vollblut-Griller sollte mindestens einmal im Leben zum Räucherbrett greifen. Belohnt wird man mit einzigartigen Geschmacksnoten. Nach diesem Beitrag können Sie nicht anders, als es nachzugrillen – versprochen!

Um die Anfänge des sogenannten Plankengrillens (oder “Plank Grilling”) ranken sich mehrere Mythen. Irgendwo an der Pazifikküste Kanadas und der USA haben Indianer als Erste das Geheimnis des Räucherbretts entdeckt. Das Grillen mit dem Räucherbrett eignete sich besonders gut, um Lachs auf schonende Weise zuzubereiten. Dazu legten Sie den Fisch einfach auf ein Stück Holz und ließen es auf dem Feuer ganz langsam garen.

Das Ergebnis: zartes Lachsfleisch, das ein leichtes Holzaroma angenommen hat – superlecker.

Kein Wunder also, dass das Grillen mit dem Räucherbrett inzwischen auch in Deutschland immer mehr Fans findet. Die Grillplanke lässt sich darüber hinaus für verschiedene Fleischsorten und Grilltypen einsetzen, ein echter Allrounder!

Grillen mit Räucherbrett: Warum sollte man es ausprobieren?

Zunächst ist das Plankengrillen kein großer Aufwand. Man braucht neben seinem üblichen Grillequipment eben nur das Räucherbrett. Das Besondere an dieser Grilltechnik ist, dass Ihr Lieblingsfleisch schonend gegart wird – das Holz dient dabei als natürlicher Temperaturregler. Das Fleisch bleibt nicht nur schön zart und saftig, sondern nimmt auch die Aromastoffe des jeweiligen Holzes auf.

Eine kleine Kostprobe erhält man bereits beim Zubereiten, wenn ein herrlicher Duft aus Fleisch und Holzaromen sich in die Luft mischt – ein ganz besonderes Grillerlebnis!

Von Langeweile ist beim Grillen mit Räucherbrett also keine Spur, denn Sie können nicht nur die Fleischsorte, sondern auch die Holzart variieren – es ergeben sich also unzählige Kombinationen, über die sie ganz einzigartige Geschmacksnoten aus dem Fleisch herausholen können.

Das perfekte Räucherbrett wählen – die Kriterien

Das Grillbrett gibt Ihrem Fleisch das gewisse Extra. Dabei kann man nach Wunsch variieren und ausprobieren. Die folgende Kriterien spielen für Ihre Auswahl eine wichtige Rolle.

Dicke des Holzes und Häufigkeit der Verwendung

Es gibt zwei verschiedene Varianten von Grillbrettern: schmalere und breitere. Schmalere Grillbretter haben eine Dicke von etwa 0,5-0,7 cm. Diese lassen sich erfahrungsgemäß 1-2 Mal verwenden. Robustere Varianten sind 1-2 cm dick und können 3-5 Mal genutzt werden.

Aus welchem Holz bestehen Räucherbretter?

Unabhängig von der Art des Räucherbretts sollte man nur Holz verwendet, das unbehandelt und frei von Harzen ist, um nachher keine unangenehme Rückstände im Fleisch zu haben. Wenn man auf Nummer sicher gehen möchte, sollte man sich darum Grillbretter aus dem Fachhandel besorgen. Hier stehen Grillfans meist eine ganze Reihe unterschiedlicher Sorten zur Verfügung.

Der Klassiker: Räucherbrett aus Zeder

Back to the roots heißt es bei Grillplanken aus Zeder. Denn mit dieser Holzart wurde das Plankengrillen von den Indianern entdeckt. Die Rotzeder kommt an der Pazifikküste Kanadas und der USA vor und besitzt spezielle ätherische Öle, die dem Fleisch ganz besondere Geschmacksnoten von Tannennadeln, Eukalyptus und Kräutern verleihen.

Grillplanken-Pioniere sollten es mit dem Weber-Räucherbrett aus Zedernholz probieren. Dieses gibt es im 2-er Pack in verschiedenen Größen und Dicken.

Grillbrett aus Obstholz – die Besonderheit von Kirsche und Apfel

Probieren geht über Studieren. Warum also nicht mal mit einem Grillbrett aus Obstholz? Mit Räucherbrettern aus Apfel oder Kirsche gibt man dem Fleisch eine besonders süße und milde Note. Hierfür eignen sich besonders hochwertiges Schweinefleisch, Fisch und Meeresfrüchte.

Grillplanken aus Kirschholz gibt es zum Beispiel von der Marke Grillschmecker. Wer darüber hinaus Wert auf Nachhaltigkeit legt, ist bei diesem Holz gut bedient.

Hickory-Grillbrett für Rind- und Schweinefleisch

Das Holz vom Hickory-Baum zeichnet sich durch seine Härte und Belastbarkeit aus. Ursprünglich für die Produktion von Werkzeugstielen bekannt, sind Hickory-Grillbretter noch ein echter Geheimtipp fürs Barbecue. Denn Hickory-Grillbretter verpassen Rind- und Schweinefleisch einen schön würzigen und zugleich süßen Geschmack.

Ein Übersicht zu den verschiedene Arten von Grillplanken:

Holzart

Geschmack Geeignete Fleischsorten
Zeder stark würzig, Tannen- und Eukalyptus-Aromen Rind, Schwein, Fisch und Meeresfrüchte
Apfel süß-fruchtig Schwein, Fisch und Meeresfrüchte
Kirsche süß Schwein, Fisch und Meeresfrüchte
Hickory kernig, würzig und süß Rind und Schwein
Buche stark würzig Rind, Schwein, Fisch und Meeresfrüchte
Erle feinwürzig Rind, Schwein, Fisch und Meeresfrüchte

Anleitung: Grillen mit dem Räucherbrett

1. Räucherbrett wässern

Legen Sie die Grillplanke für 3-5 Stunden ins Wasser. Je mehr Flüssigkeit ins Holz einzieht, desto geringer ist später die Rauchentwicklung auf dem Grill.

Tipp: Wenn Sie ein zusätzliches Aroma ins Spiel bringen möchten, geben Sie Fruchtsaft oder Wein ins Wasser – Whisky geht natürlich auch.

2. Los geht’s: Räucherbrett auf den Grill legen

Heizen Sie den Grill ein paar Minuten bei 180-200 Grad vor und legen Sie dann für ein paar Minuten das vollgesogene Räucherbrett hinein. Der eine oder andere pinselt die Oberseite des Bretts vorher mit Olivenöl ein.

Das Grillgut wird dann auf das Räucherbrett und dann auf das Grillrost gelegt. Allerdings darf das Brett nicht direkt über der Glut sein – die Gefahr ist zu groß, dass das Holz Feuer fängt. Verwenden Sie also am besten die indirekte Grillmethode.

Wenn Sie einen Kugelgrill besitzen, schließen Sie den Deckel und lassen Sie das Fleisch schön durchgaren. Für jedes Fleisch muss man auch bei dieser Grillmethode unterschiedliche Temperaturen und Garstufen beachten.

Halten Sie für den Fall der Fälle ein Sprühflasche mit Wasser bereit, um aufkommende Flammen schnell löschen zu können.

Rezept-Idee: Planked-Burger mit saftigem Dry Aged Beef und leckeren Burger-Brötchen. Einfach Burgerfleisch aufs Räucherbrett legen und saftig garen lassen.

3. Räucherbrett säubern

Gerade dickere Räucherbretter können beim richtigen Gebrauch mehrmals verwendet werden. Darum lohnt es sich, das Brett nachher wieder zu säubern. Lassen Sie das Brett abkühlen und waschen Sie es anschließend mit der Hand (Nicht in den Geschirrspüler stecken!). Benutzen Sie wenn überhaupt nur sehr wenig Spülmittel und trocknen Sie das Brett bei Raumtemperatur.

Fazit zum Grillbrett

Das Grillbrett hat das Potenzial zu einer neuen Grill-Disziplin. So simpel die Umsetzung ist, so genial ist das Ergebnis.

Die hohe Kunst liegt darin, feine Aroma-Nuancen aus dem Fleisch zu holen. Denn nicht mit jedem Räucherbrett erhält man automatisch dasselbe Ergebnis. Je nach Holz- und Fleischsorte kann man den Gaumen auf ganz unterschiedliche Weise verwöhnen. Wer das erste Mal mit Räucherbrett grillt, sollte es mit einem dickeren Zedernholz probieren, für Fortgeschrittene gibt es jede Menge Variationsmöglichkeiten.

Worauf warten Sie noch? Probieren Sie aus!

Holen Sie das Beste aus Ihrem Räucherbrett mit richtig leckerem Fleisch – direkt zu Ihnen nach Hause geliefert.

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